Die Rolle der Frau in der Ezidischen Religion

Verfasst: Hasso Omriko        
Übersetzt: Hatab Omar

28. Mai 2011

Der Begriff ”Ezidentum” leitet sich aus dem Wort ”Ezda” ab, der Bezeichnung für ”göttliches Wesen”, also dem Schöpfer. Im Ezidentum hat der Schöpfer tausend und einen Namen. Seine zwei wichtigsten sind:

Khweda, das bedeutet die Selbstbewegung, also der, der sich selbst erschuf.
Ezda, das bedeutet mein Schöpfer, der, der mich erschaffen hat.

Beide Namen sind sowohl weiblich als auch männlich zu verstehen.

Im Ezidentum gibt es keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen außer dem des Könnens (Qualifikation, Kompetenz, Leistung). Hier bezieht man sich auf den Grundsatz des ”Scher Schera, ci Jine ci Mere”, was mit, „der Löwe bleibt ein Löwe, gleichgültig ob er männlich oder weiblich ist,“ übersetzt werden kann.

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Vortrag zur Internetzeitschrift ANA HURA und die Rolle der Frau im yezidischen Prinzen-Clan

von Iruba Beyazid

Die Ezidische Akademie hat am 26.06.2011, um 14.30Uhr, die Ehrung von Iruba Beyazid gefeiert. Iruba hat über ihre Biographie und die Rolle der Frau in der Fürstenfamilie der Eziden referiert.

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Rechte für Minderheiten - allgemeine Überlegungen und Fallbeispiele

von Prof. Dr. Martin Leiner

18. Juni 2010

Der Vortrag soll über die Thematik von Minderheiten und ihren Rechten handeln.

Fragen, die behandelt werden sind:

-          Welche Gruppen von Menschen sind „Minderheiten“ in einem sozial relevanten Sinn?
-          Wie kann man diese Gruppen sinnvoll unter Kategorien einordnen?
-          Welche Gefährdungen sind mit der Zugehörigkeit zu einer Minderheit verbunden?
-          Wie begründet sich die Notwendigkeit besonderen Rechten für Minderheiten?
-          Welche Rechte sollten Minderheiten gegeben werden?
-          Rechte von Minderheiten als Gemeinschaft und/oder Rechte von einzelnen als Angehörigen von Minderheiten?

Der Vortrag wird zahlreiche Beispiele von Minderheiten aus unterschiedlichen Staaten nennen.

Referent: Prof. Dr. Martin Leiner, Theologische Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena

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Informationsveranstaltung über die aktuelle Situation der religiösen Minderheiten in der Türkei

von Dr. Kamal Sido

30. Mai 2010

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sowie die Ezidische Akademie veranstaltete zusammen eine Informationsveranstaltung über die aktuelle Situation der religiösen Minderheiten in der Türkei.

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Christen im Irak und die aktuelle Situation der religiösen Minderheiten im Nahen Osten

von Dr. Michael Hausin

11. April 2010

Die Bibel nennt den Irak das Zweistromland, das Gebiet zwischen den imposanten Flüssen Euphrat und Tigris. Hierhin lokalisieren einige Gelehrte den Garten Eden, das Paradies, mithin den Beginn der Menschwerdung. Aus Ur in Chaldäa kam Abraham – der Vater des Glaubens im Judentum und Christentum. Um 600 vor Christus saßen  die Kinder Israels in Babylon, verbannt und versklavt und weinten um Jerusalem. Nach mittelalterlichen Legenden reisten die Heiligen Drei Könige aus dem Nordosten des Irak bis nach Bethlehem, um den geborenen Messias Jesus zu beschenken.

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Die Religionsgemeinschaft der Mandäer in der heutigen Zeit

von Prof. Dr. Sabih Alsohairy

28. Feb. 2010

„Im Namen des Erhabenen Lebendigen„

Als Vorsitzender der mandäischen Gemeinde in Deutschland / Nürnberg möchte ich mich für die ehrenwerte Einladung von der Ezidischen Akademie ganz herzlich bedanken. Ich werde Ihnen heute einen kurzen Überblick über die religiöse  mandäische Gemeinde geben.

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Vortrag "Eziden - Wer sind sie?" von Hasso Omriko

Verfasst von Hasso Omriko
Übersetzt und vorgetragen von Hatab Omar
18. Feb. 2010

Der Begriff ”Ezidentum” leitet sich aus dem Wort ”Ezda” ab, der Bezeichnung für ”göttliches Wesen”, also dem Schöpfer. Im Ezidentum hat der Schöpfer tausend und einen Namen. Seine zwei wichtigsten sind: 

1) Khweda, das bedeutet die Selbstbewegung, also der, der sich selbst erschuf.
2) Ezda, das bedeutet mein Schöpfer, der, der mich erschaffen hat. 

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"Der Zusammenhang zwischen dem Zarathustrismus und dem Ezidentum" von Hasso Omriko

von  Hasso Omriko

27 Sept. 2009

In dieser Abhandlung versuchen wir, diesen Zusammenhang hervorzuheben, indem wir folgende Punkte erklären:

Die geographische und historische Entstehung beider Religionen.
Die wichtigsten Symbole und religiösen Feste.
Die wichtigsten Hauptdoktrinen, Riten und Zeremonien beider Religionen.
Die zivilisatorische Schule und die Grundelemente den beiden Religionen und das Verhältnis der Araber als Eroberer zu ihnen.

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