Selbstmordattentat im Irak überschattet Gedenkveranstaltung der yezidischen Gemeinschaft in Deutschland (13.08.2009)

Pressemitteilung: Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)

Ein Selbstmordattentat in der überwiegend von yezidischen Kurden bewohnten Stadt Sinjar im Nordwesten des Irak überschattet eine für den kommenden Sonntag in Hannover geplante Gedenkveranstaltung der in Niedersachsen lebenden Yeziden. Am Donnerstag (13.8.2009) sprengten sich zwei Terroristen in einem gut besuchten Cafe im Zentrum von Sinjar in die Luft. Mindestens 18 Menschen fanden den Tod, 32 wurden verletzt. Der Anschlag ereignete sich am Vortag des zweiten Jahrestages eines verheerenden Attentats extremistischer Islamisten auf zwei Siedlungen der Yeziden, bei dem am 14. August 2007 insgesamt 336 Menschen getötet und rund 1000 Familienobdachlos wurden.

 

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