Integration in Deutschland

Seit den 1960er Jahren kam es zu einer großen Abwanderungsbewegung von Eziden aus allen angestammten Siedlungsgebieten in Richtung Westeuropa. Zunächst kamen sie als Gastarbeiter, seit den 1980er Jahren gelangen sie verstärkt als Flüchtlinge nach Europa und dort v.a. nach Deutschland, wo sie trotz vieler Hindernisse besonders häufig als Flüchtlinge anerkannt wurden. Sie konzentrieren sich auf die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Wesfalen. Da die Eziden in der Diaspora erstmals in der Lage sind, ihre Religion offen und ohne Angst ausüben zu können, sind sie sehr daran interessiert, in Deutschland, eine dauerhafte und sichere Heimat für die Zukunft zu finden. Entsprechend hoch ist die Bereitschaft zur Integration: Viele Eziden haben die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen und in Deutschland Eigentum erworben. Sie bemühen sich um das Erlernen der deutschen Sprache, die Kinder sind in der Schule erfolgreich, immer mehr Jugendliche schließen eine Berufsausbildung ab.

 



Organspendebereitschaft von Migrantinnen und Migranten

Sozialministerin Aygül Özkan: „Religionen verstehen die Organspende als Akt der Nächstenliebe.“

Hannover. Niedersachsens Gesundheits- und Integrationsministerin Aygül Özkan wirbt in den verschiedenen Religionsgemeinschaften des Landes verstärkt für das Thema Organspende.

„Religionsübergreifend wird die Organspende als Akt der Nächstenliebe verstanden und befürwortet. Mir ist wichtig, dass sich Menschen im Einklang mit ihrer Religion mit dem Thema auseinandersetzen. Nur wer aufgeklärt ist, kann eine bewusste und aktive Entscheidung für sich treffen", sagte die Ministerin.

Um das Thema Organspende bei den Religionsverbänden zu verankern, hat sich die Ministerin mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) und dem Landesverband der Israelitischen Kulturgemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R., der Ezidischen Akademie e.V., dem DITIB Landesverband Niedersachsen und Bremen e.V. sowie dem Landesverband der Muslime in Niedersachsen e.V. ausgetauscht.

Am Ende dieser Pressemitteilung finden Sie einen Link, unter welchem Sie Broschüren zu diesem Thema ins Kurdische, Arabische und weitere Sprachen übersetzt haben.

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Integration in Deutschland

von Hatab Omar
vorgetragen von Perisan Ciner

Seit den 1960er Jahren kam es zu einer großen Abwanderungsbewegung von Eziden aus allen angestammten Siedlungsgebieten in Richtung Westeuropa. Zunächst kamen sie als Gastarbeiter, seit den 1980er Jahren gelangen sie verstärkt als Flüchtlinge nach Europa und dort v.a. nach Deutschland, wo sie trotz vieler Hindernisse besonders häufig als Flüchtlinge anerkannt wurden. Sie konzentrieren sich auf die Bundesländer Niedersachen und Nordrhein-Westfalen.

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Pressebericht zum Tag der Niedersachsen (vom 18. bis 20.06.2010)

Bundespräsident Christian Wulff am Stand der Ezidischen Akademie

Integration war ein wichtiges Thema am Tag der Niedersachsen in Celle.

Ein großer Erfolg war der Informationsstand der Ezidischen Akademie am Tag der Niedersachsen vom 18. bis 20.06.2010. Ein Highlight war dabei der Rundgang des neuen Bundespräsidenten Christian Wulff. Noch als Ministerpräsident von Niedersachsen machte Christian Wulff klar, wie wichtig ihm das Thema Integration ist. Dass dies auch ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Amt des Bundespräsidenten sein wird, machte er bei seiner Antrittsrede deutlich.

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Spielen und lernen in der Familie hilft beim Lernen - Eltern fördern – Kinder stärken“ bietet Erfahrungsaustausch

von Sabine Szameitat

Eine bunte Themenvielfalt bot sich den Gästen einer Veranstaltung der Ezidischen Akademie zum Thema „Eltern fördern – Kinder stärken“. Fünf ReferentInnen aus Ministerien, Vereinen und Elternvertretungen trugen bei der Podiumsdiskussion am 8. Dezember im Veranstaltungszentrum in Lehrte aus unterschiedlichen Blickwinkeln Informationen zum Thema bei. Bei der anschließenden Diskussion kamen auch sehr persönliche Erfahrungen zur Sprache.

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23. Entdeckertag der Region Hannover

von Steffi Pätsch

Der NFV Fussball Kreis Hannover Land war zusammen mit der Ezidischen Akademie an diesem Wochenende auf dem 23. Entdeckertag der Region Hannover mit einem Streetoccer und eine Hüpfburg vertreten. Im Vordergrund stand die Integration. Mit einem Informationsstand am Streetsoccer des Kreises Hannover Land konnte man Informationen über die Ezidischen Akademie erhalten.

In der “Ezidischen Akademie e. V.” hat sich eine kosmopolitische Gruppe zusammengefunden, die sich zentral mit dem Schicksal in der ganzen Welt verstreuter Menschen der ezidischen Glaubensgemeinschaft annimmt und sich sowohl historisch wie auch politisch aktuell mit der Situation der in ihren Heimatländern verfolgten Minderheit der Eziden beschäftigt.

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Traditionsverein und Yeziden füllen Integration mit Leben - Start in der Kreisliga B 1

Gießener Anzeiger

06.07.2010 - LOLLAR

GIESSEN (V/wi). Wer kennt sie nicht mehr, die Anthes-Brüder oder Torhüter Handloser. Namen mit Klang in den 70er- und 80er-Jahren. Der SV Daubringen war im heimischen Fußballkreis eine gute Adresse, der Rotascheplatz vor dem Ortseingang vom Lollarer Nordkreuz kommend gefürchtet.

„Wir sind rund 20 Fußballinteressierte mit Migrationshintergrund aus dem Raum Gießen/Lollar, die gerne zusammen für ihren Verein spielen würden. Wir wollen uns in ihren Verein integrieren.“ So lautete das „Bewerbungsschreiben“ der Yeziden an den SV Daubringen, nachdem die Gruppe wochenlang zusammen trainiert hatte und aufd Initiative von Özkan Ortac den Verein kontaktiert hatte. Die Yeziden stellen eine religiöse Minderheit der Kurden dar und leben im Iran, dem Irak, der Türkei und in Syrien. Rund 60000 Yeziden leben mittlerweile in Deutschland.

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