"Yezidische Bestattungskultur in Hannover" von Jessica Leffers

Jessica Leffers, geb. am 12.07.1980 studierte Ethnologie in Münster, Hamburg und Granada (Spanien). 2007 schloss sie ihr Studium als M.A. ab und arbeitete bei der Organisation Madre Tierra in Mexiko. Seit 2009 ist sie als wissenschaftliche Volontärin im Historischen Museum Hannover tätig. Dort arbeitet sie zu den Themen Arbeitsmigration und multikulturelle Bestattungen in Hannover.

Yezidische Bestattungskultur in Hannover

In einer sich zunehmend globalisierenden Welt ist es für uns im alltäglichen Leben zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft zu tun haben. In Hannover hat mittlerweile rund ein Viertel  der Bevölkerung einen Migrationshintergrund . Aber wir leben nicht nur zusammen, sondern wir sterben auch. Der Tod ist das unausweichliche Ereignis unserer (aller) Existenz. Das Wesen des Todes jedoch wird in sehr unterschiedlicher Weise gedeutet, abhängig von Religion und kulturellem Hintergrund. Dies drückt sich vor allem in den unterschiedlichen Bestattungsriten aus.

Einen Spiegel der gesellschaftlichen Veränderungen durch Zuwanderung stellen damit die kommunalen Friedhöfe mit ihren multikulturellen Grabstätten dar. Hier werden die unterschiedlichen kulturellen und religiösen Vorstellungen über das Leben hinaus sichtbar. Doch stellen die multikulturellen Gräber keinesfalls eine eins zu eins Übernahme der Grabkultur aus den Herkunftsländern dar, sondern die Gestaltung wird auch geprägt durch die hiesigen Bestimmungen. In Deutschland fällt das Bestattungsrecht in die Gesetzgebungskompetenz der Bundesländer. In den Friedhofssatzungen der Städte wird dies konkretisiert. Die Grundlage der Bestattungsgesetze bildet meist noch die Gesetzgebung des Deutschen Reiches aus dem Jahre 1934, wobei es im Kern um die Abwehr von Seuchengefahr ging. Und auch kulturelle Vorstellungen von Ästhetik und reiner Pragmatismus spielen hier eine Rolle. Das Feld der multikulturellen Bestattungen bietet daher viel Stoff für ein Aushandeln kultureller und religiöser Normen und Wertvorstellungen, woraus sich einiges an Konfliktpotential ergibt.

Die Yeziden

Die Yeziden sind eine kurdisch-sprachige religiöse Minderheit. Ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet befindet sich im kurdischsprachigen Raum des Irak, Syrien, der Türkei und dem Iran. Als doppelte Minderheit, zum einen als ethnische Minderheit, da sie als Kurden gelten, zum anderen aber auch innerhalb der vorwiegend sunnitisch-geprägten muslimischen Kurden als religiöse Minderheit, ist ihre Geschichte seit Jahrhunderten von Diskriminierung, Verfolgung und Vertreibung geprägt. (Ackermann 2003: 158) Heute wird die Gesamtzahl der Yeziden weltweit auf 300.000 - 800.000 Personen geschätzt: Die Mehrheit von ihnen lebt im Nordirak, wo sich auch das religiöse Zentrum und die spirituelle Heimat der in der Diaspora lebenden Yeziden befindet: das Tal Lalish.

In Deutschland wird die Anzahl der Personen yezidischer Herkunft 2006 auf 35.000 - 40.000 Personen geschätzt. (Tworuschka/Gundlach 2006: 1) Eine Mehrheit von ihnen stammt aus der Türkei. (Benninghaus 2005: 250) Erste Yeziden kamen im Zuge der Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte in den 1960er Jahren als „Gastarbeiter“ hierher. Die meisten Yeziden gingen jedoch als Asylsuchende nach Deutschland, da sie besonders in den 1980er und 1990er Jahren auf Grund der wachsenden religiösen, ethnischen und politischen Unterdrückung ihre Heimatregionen verlassen mussten. Eine Mehrheit hat mittlerweile einen festen Aufenthaltsstatus bzw. die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Auch bei den nicht türkischstämmigen yezidischen Gruppen handelt es sich vorwiegend um Flüchtlinge. (Benninghaus 2005: 252) Innerhalb Deutschlands konzentrieren sich die Yeziden in erster Linie auf die Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, vor allem in Oldenburg, Celle, Hannover und Bielefeld. (Ackermann 2003: 162)

Die yezidische Religion ist eine monotheistische Religion, die hauptsächlich auf mündlichen Überlieferungen basiert. Die Yeziden glauben an einen Gott, der allmächtig ist. Aus seinem Licht hat er sieben Engel geschaffen. Einem der Engel, Taus-i Me’lek, kommt eine besondere Bedeutung zu, da er an der gesamten Schöpfung beteiligt war und in besonderer Weise der Einzigart Gottes gehuldigt hat. Dafür wurde er zum obersten Engel erkoren. Er wird häufig als ein Stellvertreter Gottes und Ansprechpartner für die Yeziden dargestellt, da sich Gott nach der Schöpfung in den Himmel zurückgezogen hat. (Ackermann 2003: 159) Taus-i Me’lek wird im Yezidentum durch einen Pfau symbolisiert.

Ein wichtiges Merkmal der yezidischen Kultur ist das religiöse Kastensystem, welches von dem Reformator Sheikh Adî b. Musafir (1075-1162) eingeführt wurde und dessen Grabmal sich in Lalish im Nordirak befindet. Hierauf basierend ist die yezidische Gesellschaft in zwei Gruppen unterteil: die Gruppe der Laien (Murid) und die Gruppe der Geistlichen, die sich wiederum unterteilt in die Kaste der „Sheikh“ und die der „Pîr“. Die Zuordnung zu den Kasten erfolgt nach dem Vererbungsprinzip. Die Geistlichen haben die Funktion die Laien zu betreuen und in den religiösen Lehren zu unterweisen. Jeder Yezide ist daher von Geburt an einem „Sheikh“ und einem „Pîr“ zugeordnet, die für seine spirituelle Betreuung und für die religiösen Zeremonien (z.B. Taufe, Beschneidung, Hochzeit und Beerdigung) zuständig sind. Darüber hinaus erfüllen die „Sheikh“ und „Pîr“ auch wichtige soziale Funktionen, z. B. als Vermittler bei Familienstreitigkeiten. Als Gegenleistung können sie von den Laien Respekt und Gefolgschaft sowie jährlich eine bestimmte Summe Geld (fito) erwarten. (Ackermann 2003: 164) Das Kastensystem der Yeziden hat eine hauptsächlich religiöse Funktion, der Kontakt zwischen den einzelnen Kasten ist nicht nur gewünscht, sondern auch die einzige Möglichkeit die Religion zu bewahren. (Tolan 2004: 15). Das Oberhaupt der Yeziden ist der Mîr. Er gilt als Stellvertreter Sheik Adî sowie des Taus-i Me’lek. Innerhalb der Gemeinschaft und unter den Ständen gilt das Endogamiegebot. Eine Konversion ist ausgeschlossen. (Ackermann 2003: 165)

Die Institution der „Sheikh“ und „Pîr“ wird in der Diaspora mittlerweile teilweise hinterfragt, da ihnen vorgeworfen wird ihre Aufgaben nicht mehr angemessen zu erfüllen.

Besonderheiten yezidischer Bestattungskultur in Deutschland

Nach yezidischem Glauben endet das Leben nicht mit dem Tod sondern erreicht nach einer Seelenwanderung einen neuen Zustand. Dieser ist abhängig von den Taten im vorherigen Leben. Der „Jenseitsbruder“ und die „Jenseitsschwester“ spielen hierbei eine wichtige Rolle. Jenseitsbruder- oder Schwester werden zu Lebzeiten unter den Mitgliedern der Glaubensgemeinschaft ausgesucht. Als eine Art „Pate“ begleiten sie die jeweilige Person bei religiösen Zeremonien, insbesondere bei der Totenzeremonie auf dem Weg zur neuen Bestimmung. Im Jenseits übernehmen sie gegenseitig die moralische Mitverantwortung für die Taten. Diese Verbindung bestand bereits im vorherigen Leben und wird im künftigen Leben weiter bestehen (Tolan 2004: 16, Affolderbach/Geisler 2007: 13).

Stirbt ein Yezide werden traditionell sein zuständiger Sheikh und Pîr sowie seine Jenseitsschwester bzw. sein Jenseitsbruder gerufen. Die Institution des Jenseitsbruders bzw. –schwester verliert unter Migrationsbedingungen jedoch mehr und mehr an Bedeutung und ihre Funktion wird in der Regel vom Sheikh übernommen. Sheikh und Pîr bzw. bei weiblichen Verstorbenen deren Frauen waschen den Leichnam mit warmen Wasser. In Hannover gibt es ein Bestattungsunternehmen welches einen Raum für die rituelle Waschung bietet. Danach wird der verstorbenen Person ein weißes Hemd angezogen und ihr werden Barat-Kugeln in die Augenhöhlen oder auf den Mund gelegt, je nachdem wie die Person gelebt hat. Die Barat-Kugeln gelten als heilige Steine und werden bei vielen religiösen Zeremonien verwendet. Sie sind aus der heiligen Erde und dem Wasser der Quelle Zemzem aus dem religiösen Zentrum Lalish geformt. Daraufhin wird der Körper in ein langes weißes Tuch gewickelt.

Der menschliche Körper gilt im Yezidentum als ein Werk Gottes auch nach dem Tod, weswegen die Einäscherung nicht praktiziert wird. (www.yezidi.org/134.0.html) Die Beerdigung soll möglichst zeitnah stattfinden. In der yezidischen Mythologie heißt es, dass die Engel Erde genommen haben, um Adams Gestalt damit zu bauen. Damit habe sie sich schuldig gemacht und diese Schulden müssen so schnell wie möglich wieder beglichen werden, dadurch, dass der Verstorbene der Erde zurückgegeben wird. Eine Beerdigung in weniger als 48 Stunden ist hier allerdings in der Regel nicht möglich, da das hiesige Bestattungsgesetz vorsieht, dass eine Bestattung frühestens nach 48 Stunden stattfinden darf (§ 9,1 des niedersächsischen Bestattungsgesetztes). Hinzu kommt, dass sich in Hannover die Angehörigen erst einmal durch ein Mitglied des yezidischen Friedhofskomitees bestätigen lassen müssen, dass der/die Verstorbene tatsächlich zu den Yeziden und zu welcher Kaste er/sie gehört. Diese Regelung wurde eingeführt, um zu verhindern, dass Personen anderer Glaubensrichtungen auf dem yezidischen Gräberfeld bestattet werden.

Die Beerdigung findet zwischen Sonnenaufgang und –untergang statt. Der Körper wird so ins Grab gelegt, dass das Gesicht des Verstorbenen Richtung Sonnenaufgang zeigt. Die Sonne nimmt einen hohen Stellenwert im Yezidentum ein, sie wird als sichtbares Symbol Gottes verstanden, weswegen auch die Gebete in Richtung Sonne gewendet stattfinden. (Othman 2004: 59) Bevor die Leiche ins Grab eingelassen wird, wird sie drei Mal in die Höhe gehoben. Dann wird das Sterbegebet gesungen. Im Grab wird rings um den Toten eine Steinmauer gebaut. Darüber wird eine Steindecke gezogen, so dass eine Art Kammer für den Toten entsteht. Daraufhin werfen zuerst der Sheikh, danach alle anderen Angehörigen Erde auf das Grab. (Affolderbach/Geisler2007: 13) Nach der Beerdigung versucht der Verstorbene den Angehörigen zu folgen. Er stößt mit dem Kopf gegen die Steindecke und erkennt erst in dem Moment, dass er gestorben ist.

Das Yezidische Gräberfeld in Lahe

Mit einer Gesamtfläche von knapp 5.000 qm und einer Belegungsfläche von 1.930 qm stellt der yezidische Begräbnisplatz in Hannover-Lahe das größte yezidische Gräberfeld außerhalb der Herkunftsgebiete im vorderen Orient dar. (Benninghaus 2005: 256) Die über 200 Gräber sind vor allem von aus der Türkei stammenden Yeziden, aber auch Yeziden aus Russland, dem Irak und Syrien sind vertreten.

Das Gräberfeld wurde 1989 eingerichtet, nachdem zwei Jahr zuvor der Verein der Yeziden in Deutschland um die Einrichtung eines solchen gebeten hatte. In Absprache mit Vertretern der yezidischen Gemeinde wurden spezielle Gestaltungsvorschriften für diese Grabanlage entwickelt. Da zur damaligen Zeit viele Yeziden Sozialhilfeempfänger waren suchte man nach kostengünstigen Varianten. Ferner wurde sehr viel Wert auf die Einheitlichkeit des optischen Gesamteindruckes gelegt, um, wie es in einem Schreiben heißt, „eine charakteristische Gesamtanlage zu schaffen, die den Yeziden fern ihrer ursprünglichen Heimat eine gewisse Art der Identifikation“ ermöglicht. Ferner spiegelt sich hier sicherlich auch der Wunsch nach Ästhetisierung und Rationalisierung des Friedhofwesens wider, der seine Wurzeln in der Friedhofsreformbewegung der 1920er Jahre hat. Grabmalvorschriften wurden eingeführt, um der auf Prunk und Status ausgerichteten bürgerlichen Grabmalkultur des Kaiserreiches entgegen zu wirken. Das einzelne Grab sollte sich in den Gesamtorganismus Friedhof harmonisch einfügen. (Vogt 2005: 86)

Der Begräbnisplatz in Lahe wurde nach Südosten ausgerichtet und als Reihengrabanlage angelegt mit drei Unterabteilungen für die Gruppe der Sheikh; der Pîr und der Mîr. Eine Separation nach den Kasten scheint in den Herkunftsgebieten nicht explizit umgesetzt zu werden, ergibt sich dort aber zum Teil automatisch durch die Praxis Familienangehörige beieinander zu begraben. (Benninghaus 2005: 263) In Anlehnung an die Grabsteinformen der Osttürkei wurden 3 Formen vorgeschrieben. Als Material war Thüster Kalkstein vorgesehen, ein kostengünstiger heller Stein. Für die Frauen wurde ein Kopfstein, für die Männer ein Kopf- und ein Fußstein vorgeschrieben. Das Symbol der Sonne wurde als Kennzeichen für die Religion ausgewählt. Die einzelnen Gräber sollten mit einer ebenerdigen Kante aus Thüster Kalkstein eingefasst werden.

Nach und nach zeigte sich jedoch, dass die zusätzlichen Gestaltungsvorschriften nicht eingehalten wurden. Ende der 1990er Jahre begannen viele Angehörige die Grabmale eigenständig weiß anzumalen, nachdem sich mit den Jahren die Steine mit einer dunklen Patina belegt hatten und es wurde der Wunsch nach Grabmalen aus hellem Marmor geäußert. Dies wurde dann in einer Neufassung der Gestaltungsvorschriften auch zugelassen. Ferner wollten viele Angehörige anstatt einer Bepflanzung lieber eine Grabplatte als Abdeckung. Auch dies wurde zugelassen. Nach und nach wurden immer mehr Grabplatten pyramidenförmig übereinander gesetzt und auch die ursprünglich vorgesehenen Grabmalformen wurden nicht mehr eingehalten. Ein weiteres Problem ergab sich, als der Ablauf der hier üblichen 20-jährigen Ruhefrist in absehbare Nähe rückte und sich die Frage nach der Einebnung stellte. Die Angehörigen waren darüber entsetzt, da für sie das ewige Ruherecht wichtig ist.

Seit 2007 stehen den Yeziden in einer Abteilung des Gräberfeldes Wahlgräber ohne zusätzliche Gestaltungsvorschriften  zur Verfügung und es besteht die Möglichkeit bestehende Reihengräber in Wahlgräber umzuwandeln.

Heute sieht man viele Grabsteine aus hellem Marmor auf dem yezidischen Gräberfeld. Den Kopfstein verziert in der Regel der Name des/der Verstorbenen, das Geburts- und Sterbedatum und eine stilisierte Sonne als ethnisches Symbol. Auch Fotos sind häufig. Teilweise findet man einen Verweis auf das Herkunftsdorf und die Selbstbezeichnung „Êzîdî“ oder „Yezidi“, oder einen Verweis auf die Kastenzugehörigkeit. Relativ häufig schmücken ein Pfau oder Pfauenfedern den einen der beiden Steine, oder ein Kandelaber mit einem Pfau darauf umgeben von einer stilisierten Sonne. Diese stehen für den Engel Taus-i Me’lek (s.o.). Ab und zu sieht man auch die Darstellung der Spitztürme des Zentralheiligtums in Lalish auf den Steinen. Die häufig verwendeten Rosen- und Taubenmotive stellen eine Übernahme hiesiger Symbole dar. Vereinzelt sind Sprüche auf den Grabmalen oder –platten in Kurdisch oder aber auch in Deutsch eingraviert. Sie geben Aufschluss über die Todesursache, wie z. B. „Bi komployekî bê bext hate kuştin“ („Getötet durch einen hinterhältigen Komplott“, vgl. http://www.rbenninghaus.de/graves8.htm, Abb. 78) oder stellen einfach nur ein Gedenken der Angehörigen an ihre Toten dar.

In den Herkunftsländern sind die Gräber in der Regel sehr viel schlichter gehalten. Symbole, die auf das Yezidentum hinweisen sowie Selbstbezeichnungen sind dort kaum zu finden, nicht zuletzt aus Angst vor Grabschändungen. In Deutschland besteht erstmals die Möglichkeit für die Gruppe als Bekennende ihres eigenen Glaubens in der Öffentlichkeit aufzutreten. (Benninghaus 2005: 264). Und mehr noch, es wird sogar von ihnen verlangt. Schon das Asylverfahren an sich erfordert eine religiöse Argumentation, und noch im Tode müssen sie sich die Zugehörigkeit zur Gruppe der Yeziden bestätigen lassen. Das Wechselspiel zwischen Selbst- und Fremdzuschreibungen als Grundlage von Identität spiegelt sich auch in der Gestaltung des yezidischen Gräberfeldes wider. Orientiert an den hiesigen gesetzlichen Bestimmungen der Friedhofsgestaltung wurde in einem kreativen Akt eine neue Form von Friedhofskultur entwickelt. Ethnische Symbole verbanden sich mit hier verbreiteten Symbolen und einer an einem westlichen Ideal orientierten Gestaltung, die nach Rationalisierung und gleichförmiger Ästhetik trachtet.


Literatur
Ackermann, Andreas
2003    Yeziden in Deutschland. Von der Minderheit zur Diaspora. In: „Paideuma – Mitteilungen zur Kulturkunde 49 (2003). S. 157-177. (zitiert aus Internet: www.yeziden-colloquium.de, Juli 2009)

Affolderbach, Martin & Ralf Geisler
2007    Die Yeziden. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.

Benninghaus, Rüdiger
2005    Friedhöfe als Quellen für Fragen des Kulturwandels: Grabkultur von Yeziden und Aleviten in Deutschland mit Seitenblick auf die Türkei. In: Langer, Robert; Motika, Raoul; Ursinus, Michael (Hrsg.): „Migration und Ritualtransfer: Religiöse Praxis der Aleviten, Jesiden und Nusairier zwischen Vorderem Orient und Westeuropa.“ S. 247 – 288. (zitiert aus Internet: www.yeziden-colloquium.de, Juli 2009)

Othman, Mamou
2004    Taus-i Melek oder der politische Gott der Weltreligionen? Ein Beitrag zu Theologie und Religionsgeschichte der Yeziden. In: Erhard Franz (Hg.) „Yeziden – Eine alte Religionsgemeinschaft zwischen Tradition und Moderne. Beiträge der Tagung vom 10. bis 11. Oktober 2003 in Celle.“

Tolan, Telim
2004     Die Yeziden – Religion und Leben. In: Erhard Franz (Hg.) „Yeziden – Eine alte Religionsgemeinschaft zwischen Tradition und Moderne. Beiträge der Tagung vom 10. bis 11. Oktober 2003 in Gelle.“ Hamburg. S. 13 - 22.
http://www.yezidi.org/74.98.html (verschriftlichter Vortrag, aufgerufen: 8.6.2009)

Tworuschka, Udo & Helga B. Gundlach
2006    Die Yezidi. In: Klöcker & Tworuschka: „Handbuch der Religionen 12“.

Vogt, Merret
2005    Grabmale als Gedenk- und Erinnerungsmale. In: Schriften des Historischen Museums Hannover, 24: „Weinet nicht, wir sehen uns wieder. Trauerkultur in Hannover von 1600 bis heute.“

 

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